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UNESCO-Tag der kulturellen Vielfalt

Viele bunte Hände, die auf eine Weltkugel zugreifenWir freuen uns, den UNESCO-Tag der kulturellen Vielfalt gemeinsam mit Grundschüler:innen der 3. Klassen zu feiern: einen inspirierenden Tag voller spannender Erlebnisse, neuer Perspektiven und wertvoller Begegnungen! Neugierig? Hier geht’s zum Video, mit dem wir ein paar Einblicke geben möchten.

Datum: 19. Mai 2026
Uhrzeit: 15:30 Uhr – 17:30 Uhr
Ort: Herder-Gymnasium Minden, Brüningstraße 2, Schulhof

Für die jungen Gäste haben wir ein buntes Programm mit Tanz, Sport, Kreativität und Musik vorbereitet. An verschiedenen Stationen können die Grundschüler:innen spielerisch neue Kulturen entdecken, kreative Ausdrucksformen ausprobieren und sich aktiv beteiligen. So erfahren sie, wie bereichernd es ist, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und Neues kennenzulernen.

Während die Kinder das vielfältige Programm genießen, sind auch die Eltern herzlich willkommen! Für sie gibt es ein gemütliches Café, in dem sie sich austauschen und bei einer Tasse Kaffee entspannen können.

Als mitarbeitende UNESCO-Projektschule ist es uns ein besonderes Anliegen, den Wert kultureller Vielfalt erlebbar zu machen. Kulturelle Vielfalt bereichert unser Zusammenleben, fördert Toleranz und gegenseitiges Verständnis und ermöglicht uns, voneinander zu lernen. Wir möchten das öffentliche Bewusstsein für kulturelle Vielfalt stärken und die Werte kultureller Vielfalt besser verständlich machen.

In einer globalisierten Welt ist es wichtiger denn je, Offenheit und Respekt gegenüber anderen Kulturen zu entwickeln.

 

Ansprechpartnerin: Sabine Castelli (Mail: s.castelli@herder-minden.de)

Schule mal anders – Die UNESCO-Projekttage 2026 am Herder-Gymnasium

Am 26. April 1986 ereignete sich in Tschernobyl, in der heutigen Ukraine, die bis heute größte und schwerste zivile Nuklearkatastrophe. Um dem Reaktorunglück in der ehemaligen Sowjetunion zu gedenken, begehen die UNESCO-Projektschulen seit 1996 den Internationalen Projekttag. Auch dieses Mal, rund um den 40. Jahrestag von Tschernobyl, waren wir vom Herder-Gymnasium als mitarbeitende UNESCO-Projektschule mit dabei.

Unter dem Motto „Grenzen überwinden“ arbeiteten unsere Schüler*innen der Jahrgänge 5 bis 10 an zwei Tagen intensiv an vielfältigen Themen, die die Werte und Ziele der UNESCO-Projektschulen widerspiegeln. Bewährtermaßen war jedem der Jahrgänge ein eigenes Schwerpunktthema vorgegeben. Dabei orientierten sich die Themen an den Grundsätzen und Leitlinien der UNESCO-Projektschulen, um deutlich zu machen, wie vielschichtig und komplex unsere Welt heute sein kann.

Beide Tage boten unseren Schüler*innen die Möglichkeit, sich kreativ, kritisch und reflektiert mit gesellschaftlich relevanten Fragen und eigenen, selbstgewählten Themen auseinanderzusetzen. In den Projekten, deren Ergebnisse in den einzelnen Jahrgängen abschließend vorgestellt wurden, wurde nicht nur Wissen vertieft, sondern auch soziale Kompetenz, Teamarbeit und Eigenverantwortung gefördert – ganz im Sinne einer ganzheitlichen Bildung.

  • Klasse 5 – Menschenrechte erleben und verstehen
    Die jüngsten Teilnehmer*innen setzten sich in ihren Klassen auf vielfältige Weise mit dem Thema Menschenrechte auseinander. Neben einem „Chat der Welten“ mit einem Land des Globalen haben sich zwei Klassen mit der Stärkung des Selbstbewusstseins beschäftigt bzw. damit, Probleme und Konflikte zu erkennen und zu lösen..
  • Klasse 6 – Chancen und Risiken im digitalen Zeitalter
    Die Sechstklässler*innen beschäftigten sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf ihren Alltag. Neben dem Programmieren eigener Spiele und dem Entwickeln einer digitalen Stadtrallye durch Minden wurde auch ein Workshop angeboten, in dem sich die Schüler*innen mit der Meinungsbeeinflussung durch digitale Medien beschäftigen konnten.
  • Klasse 7 – Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
    Was bedeutet nachhaltiges Handeln und wie sieht es mit der Nachhaltigkeit eigentlich bei uns in Minden und Umgebung aus? Mit Unterstützung von Dozent*innen des ZDI konnten die Schüler*innen unserer 7. Klassen diesen Fragen nachgehen. Exkursionen zu Bio-Bauernhöfen, dem Entsorgungs- und Ressourcenzentrum Pohlsche Heide, der Ilser Webstube oder dem Museumshof in Rahden regten die Schüler*innen anschaulich zum Nachdenken und zur Reflexion des eigenen Handelns an.
  • Klasse 8 – Global Citizenship Education
    Globale Zusammenhänge verstehen und Verantwortung übernehmen: Die Achtklässler*innen befassten sich mit Themen wie Gerechtigkeit, Friedensbildung oder internationaler Zusammenarbeit. Neben dem Austausch mit Schüler*innen aus Spanien und Frankreich, zu denen Kontakt über die Erasmus+-Aktivitäten des Herder-Gymnasiums besteht, konnten die Herderaner*innen ein „Ich-Buch“ erstellen, Theater spielen aber auch lernen, wie Fake News entstehen.
  • Klasse 9 – Interkulturelles Lernen und Leben in Vielfalt
    Im Mittelpunkt stand das Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft. Die Schüler*innen setzten sich mit kulturellen Unterschieden, Vorurteilen und der Bedeutung von Toleranz und Offenheit auseinander. In Kooperation mit dem Hospizkreis Minden e.V. war beispielsweise ein Austausch über das Sterben, den Tod und die Trauer möglich – Themen, die weitgehend aus unserem „normalen Alltag“ ausgeklammert werden. Andere Workshops thematisierten Aspekte der demokratischen Vielfalt oder der Migration in Zeiten von Krieg und Klimawandel.
  • Klasse 10 – Welterbebildung
    Die ältesten Teilnehmenden widmeten sich dem kulturellen und natürlichen Erbe der Menschheit. In einem Planspiel konnte beispielsweise, nach einer Begehung im Naturpark Eggegebirge, über einen Nationalpark OWL diskutiert werden. Andere Schüler*innen erkundeten in den zwei Tagen das Welterbe Glasherstellung in der Glashütte Gernheim oder die KZ-Gedenkstätte Porta Westfalica. Einen Höhepunkt der Präsentationen bildete die Vorführung der „Weltmusik mit afrikanischen Trommeln“
  • Internationale Klasse
    Sehr schön war auch in diesem Jahr, dass Schüler*innen unserer Internationalen Klassen während der beiden Projekttage die Möglichkeit erhielten, außerhalb des regulären Sportunterrichts, Schwimmen zu lernen!

Das Herder-Gymnasium

Unser Ziel ist es, unsere Schüler*innen während ihrer Schulzeit so zu begleiten, dass sie sich zu verantwortungsbewussten Persönlichkeiten entwickeln. Sie sollen mit Energie, Freude und Ideen ihre eigene Zukunft gestalten und bereit sein, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Das ist gerade in einer sich ständig verändernden und von Krisen vielfacher Art herausgeforderten Welt von Bedeutung.

Uns ist es wichtig, dass die Schüler*innen im Lauf der Schulzeit durch ein breites Angebot an Fächern, Arbeitsgemeinschaften und Projekten ihre Begabungen entdecken und erproben können und ihre individuellen Interessen und Fähigkeiten weiterentwickeln.

Ein gutes Miteinander und eine Schulgemeinschaft, die sich dem einzelnen gegenüber achtsam verhält, ist die Voraussetzung dafür, dass sich Schüler*innen positiv entwickeln, mit innerer Motivation und Offenheit lernen, daran Freude haben und Herausforderungen mit positiver Haltung als Chance, daran zu wachsen, annehmen.

Daher haben wir Leitsätze formuliert, die für unser Handeln in der Schule richtungsweisend sind.

 

  • Wir wirken verantwortungsvoll an einem Miteinander, das von Toleranz, Respekt und Vertrauen geprägt ist.
  • Wir orientieren uns in unserem Handeln an Nachhaltigkeit.
  • Wir nutzen digitale Medien aktiv und verantwortungsbewusst.
  • Wir pflegen einen konstruktiven Umgang mit Diversität, Meinungs-, Interessen- und Wertevielfalt auf Basis gemeinsamer demokratischer Werte.
  • Wir fördern projektorientiertes und vernetzendes Lernen.

 

Diese Leitsätze sind die Basis unseres Miteinanders. Sie zeigen zugleich, was wir uns unter zukunftsorientiertem Lernen und einem offenen Schulleben vorstellen.

Unser Wunsch, UNESCO Projektschule zu werden, gründet sich auf diesen Leitsätzen. Damit ist die Vorstellung verbunden, dass sich das Eingebunden-Sein in ein Netzwerk von Schulen, die zukunftsorientierte Bildungsziele vertreten, für die Schule als Ganzes wie auch für die einzelnen Schüler*innen und Lehrkräfte positiv auswirkt. In gemeinsamen Projekten mit anderen Schulen wirksam sein zu können und Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen weltweit kennen zu lernen, sind inspirierende und stärkende Erfahrungen, die Schüler*innen von Klasse 5 bis zur Q2 in diesem Netzwerk machen können.

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