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Einladung zum Tag der offenen Tür

Kinder auf der Treppe vor dem Eingang ins Herder-GymnasiumAm 21. November 2026 öffnet das Herder-Gymnasium seine Türen für alle Viertklässlerinnen und Viertklässler – und natürlich auch für Sie als Eltern. (Einladungskarte)

Schatzkarte, auf der ein Weg eingezeichnet istWir laden euch, liebe Schülerinnen und Schüler, zu einer Entdeckungsreise durch das Herder-Gymnasium ein, auf der ihr viel erkunden und erproben könnt. Wir starten um 9:30 Uhr in der Aula mit einer Begrüßung.

Anschließend könnt ihr an Reisestationen eurer Wahl selbst aktiv werden: macht mit, staunt und entdeckt, was das Herder zu bieten hat.

Sie als Eltern laden wir herzlich ein, Ihr Kind auf seiner Reise durch unsere Schule zu begleiten.

An verschiedenen Stellen können Sie sich über unsere schulischen Schwerpunkte und Angebote informieren.

Im Forum laden Herder-Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie unser Kollegium Sie herzlich zu Kaffee und Gespräch ein. Dort können Sie sich auch mit unseren schulischen Konzepten vertraut machen.

Um 12 Uhr laden wir Sie und euch zu einem gemeinsamen Abschluss in der Aula.

Wir freuen uns schon sehr darauf, euch und Sie am Herder-Gymnasium zu begrüßen.

 

Gern können Sie uns auch beim Markt der Möglichkeiten am 11. November 2026 von 18 bis 20 Uhr in der KTG-Mensa ansprechen.

 

Iris van Ruiten, Erprobungsstufenleiterin

Heike Plöger, Schulleiterin

 

Wechsel in die Einführungsphase der Oberstufe

Liebe Schülerinnen und Schüler,

wenn ihr zur Einführungsphase (Klasse 11) in unsere Oberstufe wechseln möchtet, habt ihr mit euren Eltern an diesem Vormittag Gelegenheit, das Herder-Gymnasium kennenzulernen. Ihr werdet um 10:30 Uhr von unserem Oberstufenkoordinator Herrn Bornemann in der Aula begrüßt.

Wir freuen uns auf euch.

Lars Bornemann, Oberstufenkoordinator

16 Tage Durchatmen: Herder-Gymnasium setzt UNESCO-Recreation-Projekt fort

Wenn der Schulalltag in Bunkeranlagen verlegt werden muss oder nur noch vor dem Bildschirm stattfinden kann, bekommt der Begriff „Schulwechsel“ eine ganz neue Bedeutung. Im Spätsommer 2026 waren am Herder-Gymnasium Minden bereits zum vierten Mal Schüler:innen von UNESCO-Projektschulen aus der Ukraine zu Gast. Vom 16. bis zum 30. September verbrachten 14 Schüler:innen und drei Lehrkräfte zweieinhalb Wochen in Minden. Die Gäste stammten von zwei UNESCO-Projektschulen: der Schule „Dyvosvit“ aus Mala Bilozerka, zu der das Herder-Gymnasium seit dem letzten Jahr eine Partnerschaft pflegt, sowie einer weiteren Einrichtung aus der Regionalhauptstadt Saporischschja. Dank des engagierten Betreuungsteams der Schule und acht aufnahmebereiten Gastfamilien gelang es auch in diesem Jahr, den Besuchern eine unbeschwerte und geschützte Auszeit vom Kriegsgeschehen zu schenken.

Das vom Auswärtigen Amt geförderte Recreation-Projekt der Deutschen UNESCO-Kommission ermöglicht Kurzzeitaufenthalte für ukrainische Jugendliche an deutschen UNESCO-Projektschulen. So gelingt es, für die Gäste aus der Ukraine, Raum zum Durchatmen zu schaffen. In Minden bedeutete das vor allem eine Rückkehr zu unbeschwerten Momenten. Ob bei den gemeinsamen Aktivitäten am Vormittag, beim Essen in den Gastfamilien oder beim entspannten Zusammensein an den Nachmittagen – die Jugendlichen genossen die Ruhe spürbar. Von unschätzbarem Wert war dabei das Wiedersehen von Angesicht zu Angesicht: Ein Teil der Jugendlichen hatte sich aufgrund der Sicherheitslage lange Zeit nicht mehr persönlich gesehen.

Ukrainische Gäste mit den Herder-Familien in BückeburgUm den Gästen Minden und die Region zu zeigen, hatte das Lehrkräfteteam des Herder-Gymnasiums ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Die sportlichen Highlights reichten vom Hallenklettern beim „Felsmeister“ in Bad Oeynhausen bis hin zu einer Rudereinheit am Bootshaus des BRC. Künstlerische Impulse setzte unter anderem ein Graffiti-Workshop mit dem Künstler Jason Holloway. Selbstverständlich fehlte auch der Traditionsausflug zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal inklusive Picknick nicht, auch wenn sich das Wetter diesmal echt ostwestfälisch und regenreich präsentierte. Ein besonderer Wunsch der drei ukrainischen Pädagoginnen ging mit einem Tagesausflug nach Bremen in Erfüllung. Den feierlichen Höhepunkt bildete schließlich die Herder-Nacht: Neben einer herzlichen Begrüßung durch Mindens Bürgermeister Peter Kock richtete Yanina Ovsiienko, Schulleiterin aus der Ukraine, bewegende Worte an die Schulgemeinschaft und bedankte sich für die enorme Hilfsbereitschaft und die warme Aufnahme.

Über das Freizeitprogramm hinaus stand der persönliche Dialog im Mittelpunkt. Die Begegnung ermöglichte einen intensiven Erfahrungsaustausch zwischen den Jugendlichen und Lehrkräften aller drei beteiligten Schulen. Dabei traten die drastischen Gegensätze des ukrainischen Schulsystems im Krieg zutage: Während die Schule „Dyvosvit“ in der besetzten Heimatregion liegt und den Unterricht ausschließlich digital durchführt, lernen die Schülerinnen und Schüler des „Sichovy Collegium“ in Saporischschja zwar in Präsenz – allerdings in tief gelegenen Bunkersystemen rund sieben Meter unter der Erde, um vor Luftangriffen geschützt zu sein.

Die gemeinsamen zweieinhalb Wochen haben allen Beteiligten am Herder-Gymnasium einmal mehr vor Augen geführt, wie essenziell solche Initiativen der Deutschen UNESCO-Kommission sind. Das Projekt ist weit mehr als eine Symbolgeste: Es ist gelebte internationale Solidarität, praktische UNESCO-Arbeit und ein aktiver Beitrag zum Frieden. Dass dieses Leuchtturm-Projekt auch im vierten Jahr so erfolgreich umgesetzt werden konnte, ist nicht zuletzt dem außerordentlichen Engagement der Elternschaft zu verdanken, für das das gesamte Herder-Team sehr dankbar ist.

Das Herder-Gymnasium

Unser Ziel ist es, unsere Schüler*innen während ihrer Schulzeit so zu begleiten, dass sie sich zu verantwortungsbewussten Persönlichkeiten entwickeln. Sie sollen mit Energie, Freude und Ideen ihre eigene Zukunft gestalten und bereit sein, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Das ist gerade in einer sich ständig verändernden und von Krisen vielfacher Art herausgeforderten Welt von Bedeutung.

Uns ist es wichtig, dass die Schüler*innen im Lauf der Schulzeit durch ein breites Angebot an Fächern, Arbeitsgemeinschaften und Projekten ihre Begabungen entdecken und erproben können und ihre individuellen Interessen und Fähigkeiten weiterentwickeln.

Ein gutes Miteinander und eine Schulgemeinschaft, die sich dem einzelnen gegenüber achtsam verhält, ist die Voraussetzung dafür, dass sich Schüler*innen positiv entwickeln, mit innerer Motivation und Offenheit lernen, daran Freude haben und Herausforderungen mit positiver Haltung als Chance, daran zu wachsen, annehmen.

Daher haben wir Leitsätze formuliert, die für unser Handeln in der Schule richtungsweisend sind.

 

  • Wir wirken verantwortungsvoll an einem Miteinander, das von Toleranz, Respekt und Vertrauen geprägt ist.
  • Wir orientieren uns in unserem Handeln an Nachhaltigkeit.
  • Wir nutzen digitale Medien aktiv und verantwortungsbewusst.
  • Wir pflegen einen konstruktiven Umgang mit Diversität, Meinungs-, Interessen- und Wertevielfalt auf Basis gemeinsamer demokratischer Werte.
  • Wir fördern projektorientiertes und vernetzendes Lernen.

 

Diese Leitsätze sind die Basis unseres Miteinanders. Sie zeigen zugleich, was wir uns unter zukunftsorientiertem Lernen und einem offenen Schulleben vorstellen.

Unser Wunsch, UNESCO Projektschule zu werden, gründet sich auf diesen Leitsätzen. Damit ist die Vorstellung verbunden, dass sich das Eingebunden-Sein in ein Netzwerk von Schulen, die zukunftsorientierte Bildungsziele vertreten, für die Schule als Ganzes wie auch für die einzelnen Schüler*innen und Lehrkräfte positiv auswirkt. In gemeinsamen Projekten mit anderen Schulen wirksam sein zu können und Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen weltweit kennen zu lernen, sind inspirierende und stärkende Erfahrungen, die Schüler*innen von Klasse 5 bis zur Q2 in diesem Netzwerk machen können.

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