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Einladung zum Tag der offenen Tür

Kinder auf der Treppe vor dem Eingang ins Herder-GymnasiumAm 21. November 2026 öffnet das Herder-Gymnasium seine Türen für alle Viertklässlerinnen und Viertklässler – und natürlich auch für Sie als Eltern. (Einladungskarte)

Schatzkarte, auf der ein Weg eingezeichnet istWir laden euch, liebe Schülerinnen und Schüler, zu einer Entdeckungsreise durch das Herder-Gymnasium ein, auf der ihr viel erkunden und erproben könnt. Wir starten um 9:30 Uhr in der Aula mit einer Begrüßung.

Anschließend könnt ihr an Reisestationen eurer Wahl selbst aktiv werden: macht mit, staunt und entdeckt, was das Herder zu bieten hat.

Sie als Eltern laden wir herzlich ein, Ihr Kind auf seiner Reise durch unsere Schule zu begleiten.

An verschiedenen Stellen können Sie sich über unsere schulischen Schwerpunkte und Angebote informieren.

Im Forum laden Herder-Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie unser Kollegium Sie herzlich zu Kaffee und Gespräch ein. Dort können Sie sich auch mit unseren schulischen Konzepten vertraut machen.

Um 12 Uhr laden wir Sie und euch zu einem gemeinsamen Abschluss in der Aula.

Wir freuen uns schon sehr darauf, euch und Sie am Herder-Gymnasium zu begrüßen.

 

Gern können Sie uns auch beim Markt der Möglichkeiten am 11. November 2026 von 18 bis 20 Uhr in der KTG-Mensa ansprechen.

 

Iris van Ruiten, Erprobungsstufenleiterin

Heike Plöger, Schulleiterin

 

Wechsel in die Einführungsphase der Oberstufe

Liebe Schülerinnen und Schüler,

wenn ihr zur Einführungsphase (Klasse 11) in unsere Oberstufe wechseln möchtet, habt ihr mit euren Eltern an diesem Vormittag Gelegenheit, das Herder-Gymnasium kennenzulernen. Ihr werdet um 10:30 Uhr von unserem Oberstufenkoordinator Herrn Bornemann in der Aula begrüßt.

Wir freuen uns auf euch.

Lars Bornemann, Oberstufenkoordinator

Schule mal anders – Die UNESCO-Projekttage 2026 am Herder-Gymnasium

Am 26. April 1986 ereignete sich in Tschernobyl, in der heutigen Ukraine, die bis heute größte und schwerste zivile Nuklearkatastrophe. Um dem Reaktorunglück in der ehemaligen Sowjetunion zu gedenken, begehen die UNESCO-Projektschulen seit 1996 den Internationalen Projekttag. Auch dieses Mal, rund um den 40. Jahrestag von Tschernobyl, waren wir vom Herder-Gymnasium als mitarbeitende UNESCO-Projektschule mit dabei.

Unter dem Motto „Grenzen überwinden“ arbeiteten unsere Schüler*innen der Jahrgänge 5 bis 10 an zwei Tagen intensiv an vielfältigen Themen, die die Werte und Ziele der UNESCO-Projektschulen widerspiegeln. Bewährtermaßen war jedem der Jahrgänge ein eigenes Schwerpunktthema vorgegeben. Dabei orientierten sich die Themen an den Grundsätzen und Leitlinien der UNESCO-Projektschulen, um deutlich zu machen, wie vielschichtig und komplex unsere Welt heute sein kann.

Beide Tage boten unseren Schüler*innen die Möglichkeit, sich kreativ, kritisch und reflektiert mit gesellschaftlich relevanten Fragen und eigenen, selbstgewählten Themen auseinanderzusetzen. In den Projekten, deren Ergebnisse in den einzelnen Jahrgängen abschließend vorgestellt wurden, wurde nicht nur Wissen vertieft, sondern auch soziale Kompetenz, Teamarbeit und Eigenverantwortung gefördert – ganz im Sinne einer ganzheitlichen Bildung.

  • Klasse 5 – Menschenrechte erleben und verstehen
    Die jüngsten Teilnehmer*innen setzten sich in ihren Klassen auf vielfältige Weise mit dem Thema Menschenrechte auseinander. Neben einem „Chat der Welten“ mit einem Land des Globalen haben sich zwei Klassen mit der Stärkung des Selbstbewusstseins beschäftigt bzw. damit, Probleme und Konflikte zu erkennen und zu lösen..
  • Klasse 6 – Chancen und Risiken im digitalen Zeitalter
    Die Sechstklässler*innen beschäftigten sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf ihren Alltag. Neben dem Programmieren eigener Spiele und dem Entwickeln einer digitalen Stadtrallye durch Minden wurde auch ein Workshop angeboten, in dem sich die Schüler*innen mit der Meinungsbeeinflussung durch digitale Medien beschäftigen konnten.
  • Klasse 7 – Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
    Was bedeutet nachhaltiges Handeln und wie sieht es mit der Nachhaltigkeit eigentlich bei uns in Minden und Umgebung aus? Mit Unterstützung von Dozent*innen des ZDI konnten die Schüler*innen unserer 7. Klassen diesen Fragen nachgehen. Exkursionen zu Bio-Bauernhöfen, dem Entsorgungs- und Ressourcenzentrum Pohlsche Heide, der Ilser Webstube oder dem Museumshof in Rahden regten die Schüler*innen anschaulich zum Nachdenken und zur Reflexion des eigenen Handelns an.
  • Klasse 8 – Global Citizenship Education
    Globale Zusammenhänge verstehen und Verantwortung übernehmen: Die Achtklässler*innen befassten sich mit Themen wie Gerechtigkeit, Friedensbildung oder internationaler Zusammenarbeit. Neben dem Austausch mit Schüler*innen aus Spanien und Frankreich, zu denen Kontakt über die Erasmus+-Aktivitäten des Herder-Gymnasiums besteht, konnten die Herderaner*innen ein „Ich-Buch“ erstellen, Theater spielen aber auch lernen, wie Fake News entstehen.
  • Klasse 9 – Interkulturelles Lernen und Leben in Vielfalt
    Im Mittelpunkt stand das Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft. Die Schüler*innen setzten sich mit kulturellen Unterschieden, Vorurteilen und der Bedeutung von Toleranz und Offenheit auseinander. In Kooperation mit dem Hospizkreis Minden e.V. war beispielsweise ein Austausch über das Sterben, den Tod und die Trauer möglich – Themen, die weitgehend aus unserem „normalen Alltag“ ausgeklammert werden. Andere Workshops thematisierten Aspekte der demokratischen Vielfalt oder der Migration in Zeiten von Krieg und Klimawandel.
  • Klasse 10 – Welterbebildung
    Die ältesten Teilnehmenden widmeten sich dem kulturellen und natürlichen Erbe der Menschheit. In einem Planspiel konnte beispielsweise, nach einer Begehung im Naturpark Eggegebirge, über einen Nationalpark OWL diskutiert werden. Andere Schüler*innen erkundeten in den zwei Tagen das Welterbe Glasherstellung in der Glashütte Gernheim oder die KZ-Gedenkstätte Porta Westfalica. Einen Höhepunkt der Präsentationen bildete die Vorführung der „Weltmusik mit afrikanischen Trommeln“
  • Internationale Klasse
    Sehr schön war auch in diesem Jahr, dass Schüler*innen unserer Internationalen Klassen während der beiden Projekttage die Möglichkeit erhielten, außerhalb des regulären Sportunterrichts, Schwimmen zu lernen!
  • Jahrgangsstufen EF und Q1 – Berufliche Orientierung, Jahrgangsstufe Q2 – Abiturprüfungen
    Während die Jahrggangstufe Q2 an den Projekttagen mitten in den Abiturprüfungen stand, nutzten die Jahrgänge EF und Q1 die UNESCO-Projekttage zur beruflichen Orientierung.
    Aus einem breiten Angebot von Exkursionen, Workshops und Vorträgen konnten sich alle Schülerinnen und Schüler ein individuelles Programm zusammen stellen, das genau auf ihre  Interessen einging.
    In Workshops boten die Handwerkskammer, die IHK, StartMindenUP, die zentrale Studienberatung sowie die Bundesagentur für Arbeit Einblicke in Handwerk, Industrie, Firmengründung, Studium und „Gap Year“.
    Bei den Exkursionen konnten man sich vor Ort ein Bild von verschiedenen Firmen und Einrichtungen machen, darunter das Gericht, die Diakonie, die Akademie für Gesundheitsberufe, Grundschulen sowie die Firmen MINDA, EDEKA, ROSE, ORNAMIN, MELITTA, WAGO und SITEX.
    Durch die Ausbildungsplattform UNDDANN für die Q1 sowie einen Hochschultag in Bielfeld für die EF wurden diese Veranstaltungen noch um weitere wichtige Eindrücke zu verschiedenen Berufen und Studiengängen ergänzt.

Das Herder-Gymnasium

Unser Ziel ist es, unsere Schüler*innen während ihrer Schulzeit so zu begleiten, dass sie sich zu verantwortungsbewussten Persönlichkeiten entwickeln. Sie sollen mit Energie, Freude und Ideen ihre eigene Zukunft gestalten und bereit sein, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen. Das ist gerade in einer sich ständig verändernden und von Krisen vielfacher Art herausgeforderten Welt von Bedeutung.

Uns ist es wichtig, dass die Schüler*innen im Lauf der Schulzeit durch ein breites Angebot an Fächern, Arbeitsgemeinschaften und Projekten ihre Begabungen entdecken und erproben können und ihre individuellen Interessen und Fähigkeiten weiterentwickeln.

Ein gutes Miteinander und eine Schulgemeinschaft, die sich dem einzelnen gegenüber achtsam verhält, ist die Voraussetzung dafür, dass sich Schüler*innen positiv entwickeln, mit innerer Motivation und Offenheit lernen, daran Freude haben und Herausforderungen mit positiver Haltung als Chance, daran zu wachsen, annehmen.

Daher haben wir Leitsätze formuliert, die für unser Handeln in der Schule richtungsweisend sind.

 

  • Wir wirken verantwortungsvoll an einem Miteinander, das von Toleranz, Respekt und Vertrauen geprägt ist.
  • Wir orientieren uns in unserem Handeln an Nachhaltigkeit.
  • Wir nutzen digitale Medien aktiv und verantwortungsbewusst.
  • Wir pflegen einen konstruktiven Umgang mit Diversität, Meinungs-, Interessen- und Wertevielfalt auf Basis gemeinsamer demokratischer Werte.
  • Wir fördern projektorientiertes und vernetzendes Lernen.

 

Diese Leitsätze sind die Basis unseres Miteinanders. Sie zeigen zugleich, was wir uns unter zukunftsorientiertem Lernen und einem offenen Schulleben vorstellen.

Unser Wunsch, UNESCO Projektschule zu werden, gründet sich auf diesen Leitsätzen. Damit ist die Vorstellung verbunden, dass sich das Eingebunden-Sein in ein Netzwerk von Schulen, die zukunftsorientierte Bildungsziele vertreten, für die Schule als Ganzes wie auch für die einzelnen Schüler*innen und Lehrkräfte positiv auswirkt. In gemeinsamen Projekten mit anderen Schulen wirksam sein zu können und Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen weltweit kennen zu lernen, sind inspirierende und stärkende Erfahrungen, die Schüler*innen von Klasse 5 bis zur Q2 in diesem Netzwerk machen können.

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